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Verbreitung von Videos britischer Rechtsextremistin: Trumps Retweets sorgen für internationalen Eklat

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Der US-Präsident hat über Twitter Videos einer britischen Rechtsextremistin verbreiten, in denen sie gegen Muslime hetzt. Die britische Regierung kritisiert Trump scharf.
Daran, dass Donald Trump besonders in den Morgenstunden durchs Internet surft und die Nation per Twitter wissen lässt, was er so alles findet, haben sich viele Amerikaner mittlerweile gewöhnt. Doch am Mittwoch ging Trump nach Meinung vieler zu weit und verbreitete auf seinem Twitter-Konto drei Anti-Muslim-Videos britischer Rechtsextremisten. Amerikanische Muslim-Verbände werfen dem Präsidenten nun Aufwiegelung zur Gewalt vor.
Nicht zum ersten Mal setzt sich die 71-jährige dem Verdacht rechtsradikaler Sympathien aus. Im Sommer entdeckte er unter den Teilnehmern eines rechtsextremistischen Aufmarsches in der Stadt Charlottesville einige „feine Leute“ – obwohl in Charlottesville eine Gegendemonstrantion von einem mutmaßlichen Neonazi getötet wurde.
Am Mittwoch schickte Trump drei Videos der britischen Rechtsxtremistin Jayda Fransen an die 44 Millionen Abonnenten seiner Twitter-Botschaften. Im ersten Clip verprügelt ein angeblicher muslimischer Jugendlicher einen niederländischen Jungen auf Krücken. Im zweiten Film zerschlägt ein Mann mit islamischem Bart und Gewandt eine Madonnen-Statue, und im dritten Film wird laut Fransen ein „islamistischer Mob“ gezeigt, der einen Jungen vom Dach eines Hauses stößt.
Eine Überprüfung der Videos hielt der Präsident der Vereinigten Staaten offenbar nicht für nötig.

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