Die Düsseldorfer EG gewinnt das vierte Winter Game der DEL beim Erzrivalen im Kölner Fußballstadion. Ausgerechnet der langjährige Kölner Philip Gogulla wird im regnerischen Freiluftspiel zur entscheidenden Figur.
Die Düsseldorfer EG gewinnt das vierte Winter Game der DEL beim Erzrivalen im Kölner Fußballstadion. Ausgerechnet der langjährige Kölner Philip Gogulla wird im regnerischen Freiluftspiel zur entscheidenden Figur.
« Was für ein Acker! », witzelte der Düsseldorfer Matchwinner Philip Gogulla nach dem ersten Drittel. Es darf aber niemand denken, die Deutsche Eishockey Liga platziere ihr Winter-Game-Spektakel neuerdings auf landwirtschaftlichen Nutzflächen. Ein Acker ist im Sport immer nur eine suboptimale Spielfläche, und genau das war sie anfangs auch am Samstag beim vierten Winter Game im Kölner Fußballstadion, in dem die Kölner Haie 2:3 (0:1,0:1,2:0) nach Verlängerung gegen die Düsseldorfer EG verloren. Es regnete in den ersten beiden Dritteln, auf dem Eis bildeten sich Pfützen, die Oberfläche war rau, klebrig und stumpf – aber das technisch beste Spiel der Saison hatte auch niemand erwartet bei diesem Event vor 47 011 Zuschauern. « Dieses Eishockey weckt Kindheitserinnerungen », sagte Gogulla über das Freiluftspiel hinterher, Eishockey ein bisschen wie auf einem zugefrorenen See.