Täglich stehen Autofahrer in den deutschen Großstädten mehrere Minuten im Stau – aufs Jahr gerechnet sind das mehrere Tage!
Täglich stehen Autofahrer besonders in den deutschen Großstädten im Stau oder in zähfließendem Verkehr. Aber haben sie einmal darüber nachgedacht, wie viel Zeit dafür im Jahr draufgeht? Bis zu sechs Tage!
Das hat Inrix, ein Anbieter von Diensten für vernetze Autos und datenbasierte Echtzeit-Verkehrsanalysen ausgerechnet. Grundlage sind Daten aus mehr als 200 Städten in 28 Ländern. Aus 300 Millionen Quellen von Autoherstellern und Verkehrsbehörden haben die Datenexperten die durchschnittliche Fahrtdauer mit der schnellstmöglichen Verbindung verglichen.
Die Dimensionen sind nicht neu, aber immer wieder erschreckend zu lesen: In Deutschland stehen die Berliner durchschnittlich am längsten im Stau – nämlich 154 Stunden.
Aber auch andere deutsche Städte kosten die Autofahrer extrem viel Zeit:
▶︎ München: 140 Stunden ▶︎ Hamburg: 139 Stunden ▶︎ Leipzig: 108 Stunden ▶︎ Stuttgart: 108 Stunden ▶︎ Nürnberg: 107 Stunden ▶︎ Frankfurt: 107 Stunden ▶︎ Bonn: 104 Stunden ▶︎ Düsseldorf: 100 Stunden ▶︎ Köln: 99 Stunden
Schon einige kleinere Streckenabschnitte können einen aufs Jahr gerechnet knapp einen Tag kosten: In Berlin zum Beispiel verlieren Autofahrer auf der B96 zwischen Tempelhof und Halleschem Tor täglich sieben Minuten durch zähen oder stehenden Verkehr – macht aufs Jahr gerechnet über einen Tag!
In Hamburg ist der Zeitverlust auf der B4 zwischen Hittfeld und Bei den Mühren mit sechs Minuten täglich am höchsten, in Köln ist das Kreuz B55/B9 (Roonstraße/Turiner Straße) laut Inrix so dicht befahren, dass amTag zumindest vier Minuten Zeit flöten gehen.

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