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ICE in Minneapolis: Warum Trump ausgerechnet Minnesota ins Visier nimmt

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Am Mittwoch erschoss ein ICE-Beamter Renee Good. Nun erschüttern die Stadt Proteste. Aber warum fokussiert sich Trump auf Minnesota?
Stand: 10.01.2026, 21:42 Uhr
Von: Clara Dzemla
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Am Mittwoch erschoss ein ICE-Beamter Renee Good. Nun erschüttern Proteste die Stadt. Aber warum fokussiert sich Trump auf Minnesota?
Minneapolis – Es dauerte nur ein paar Minuten, dann war Renee Nicole Good tot. Erschossen von einem ICE-Beamten, direkt durch das Fenster ihres Autos. Noch immer ist nicht geklärt, warum der Beamte sich entschloss, zu schießen, und wie es zu der Situation auf der Straße in Minneapolis am 7. Januar kam. Klar ist aber: Renee Goods Tod ist die Spitze eines Eisbergs, der sich wochenlang im Bundesstaat Minnesota aufgebaut hat.
Die Entsendung von Bundesbeamten gegen den Willen der politischen Führung des Bundesstaates – und vieler seiner Einwohner – war eine tickende Zeitbombe. Das sagte der Bürgermeister von Minneapolis bei einer Pressekonferenz am Mittwoch (7. Januar) nach Renee Goods Tod. Bereits am 22. Dezember hatte er laut NBC gewarnt: „Ich bin zunehmend besorgt wegen des Chaos, das diese ICE-Beamten verursachen. Irgendjemand wird noch schwer verletzt oder getötet werden.“
Warum sich Donald Trumps Regierung aktuell auf Minnesota konzentriert, ist nicht ganz klar. Seit Dezember wurde die Präsenz der ICE-Beamten im Bundestaat erhöht. Am 6. Januar kündigte die Trump-Regierung dann an, 2000 Beamte in den Raum Minneapolis zu entsenden, um eine umfassende Razzia gegen somalische Einwohner durchzuführen. Es sei die bislang größte Einwanderungskontrollaktion auf Bundesebene gewesen. Wie PBS berichtet, ist die somalische Community in Minneapolis die größte in den USA.

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