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"May-Day" macht Anleger nervös

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NewsHubDie Brexit-Angst ist zurück: Dax und EuroStoxx50 verloren am Dienstag Vormittag jeweils gut ein halbes Prozent auf 11.486 und 3281 Punkte. Auch in London machten Anleger Kasse. Der Leitindex «Footsie» verlor 0,3 Prozent auf 7303 Punkte, nachdem er in den Tagen zuvor noch von einem Rekord zum anderen geeilt war. «Die Unsicherheiten im Hinblick auf den Brexit nehmen wieder zu», sagte ein Aktienhändler. «Anleger haben das Thema lange verdrängt und gehen nun in Deckung, um nicht auf dem falschen Fuß erwischt zu werden. »
Am Mittag will May ihre konkreten Pläne für den Ausstieg aus der Europäischen Union (EU) vorstellen. Bislang hat sie sich dazu kaum geäußert. In Medienberichten hieß es, May wolle einen so genannten «harten» Brexit durchsetzten. Das würde bedeuten, Großbritannien würde aus dem EU-Binnenmarkt und der Zollunion aussteigen und dafür die Kontrolle über die Grenzen zurückgewinnen. Das Pfund Sterling, das nach den Medienberichten am Montag auf den tiefsten Stand seit drei Monaten gefallen war, erholte sich wieder und lag im Vorfeld der May-Rede ein Prozent im Plus bei 1,2160 Dollar. Dabei halfen auch überraschend hohe britische Inflationsdaten. Sollte es dabei bleiben, dass May einen «harten» Brexit erwäge, wäre das Risiko eines neuerlichen Pfund-Absturzes gering, sagte Commerzbank-Devisenanalystin Esther Reichelt.

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