NewsHubZeit der Umbrüche bei Tiffany: Der Mann an der Spitze des Edel-Juweliers geht. Ein neues Werbegesicht kommt: Lady Gaga. Beides hängt irgendwie zusammen — und hat auf eine Art auch mit Trump zu tun.
Tiffany hat an Glanz verloren. Die Umsätze schwinden. Das liegt zunächst einmal am starken Dollar. Der macht die kostspieligen Juwelen für Ausländer noch teurer. Vor allem die Chinesen zeigen weniger Interesse an den Juwelen. Ebenso die arabischen Scheichs, die für das Fass Öl statt wie einst über 100 Dollar nur noch rund 50 Dollar bekommen. Auch die russischen Oligarchen stecken derzeit ihr Geld nicht so gern in Juwelen eines US-Konzerns.
Es ist aber auch ein gewisser Trump-Effekt auszumachen. Donald Trump hat das Vorzeigegeschäft auf der Fifth Avenue in Manhattan, das vor allem durch den Film «Frühstück bei Tiffany» mit Audrey Hepburn weltberühmt wurde, quasi lahmgelegt. Es liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Trump-Tower, wo die vielen Demonstranten ihren Unmut über Trumps Sieg kundtun und wichtige Besucher zu Absperrungen und stark erhöhten Sicherheitsvorkehrungen führen.

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