Für viele galt es als abgemacht, dass Übergangspräsident Tokajew die Wahl in Kasachstan gewinnt. Prognosen sagen aber ein deutlich schlechteres Ergebnis als das seines Vorgängers voraus.
Für viele galt es als abgemacht, dass Übergangspräsident Tokajew die Wahl in Kasachstan gewinnt. Prognosen sagen aber ein deutlich schlechteres Ergebnis als das seines Vorgängers voraus.
Bei der Präsidentenwahl im zentralasiatischen Land Kasachstan steuert Kassym-Schomart Tokajew erwartungsgemäß auf einen Wahlsieg zu. Der Übergangspräsident kann allerdings nicht annähernd so viele Stimmen holen wie sein Vorgänger Nursultan Nasarbajew bei der letzten Wahl. Tokajew erhielt bei der Abstimmung am Sonntag verschiedenen Prognosen zufolge 70 Prozent der Stimmen, wie die Staatsagentur Kazinform auf Basis von Nachwahlbefragungen zweier Forschungsinstitute meldete. Mit einem offiziellen Endergebnis wird erst am Montag gerechnet.
Der 66-Jährige hatte erst im März die Nachfolge von Langzeitherrscher Nasarbajew angetreten. Er wollte sich offiziell ins Amt wählen lassen. Tokajew gilt als Vertrauter Nasarbajews, der bei seiner letzten Wahl 2015 noch etwa 97 Prozent holte.

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