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Sorge über billige E-Autos aus China: „Nicht, dass uns etwas passiert wie bei der Solarindustrie“

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Die EU könnte bald Strafzölle auf chinesische E-Autos erlassen. Obwohl Peking mit Gegenmaßnahmen droht, unterstützt SPD-Politiker Nils Schmid die Pläne.
Stand: 27.05.2024, 22:46 Uhr
Von: Sven Hauberg
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Die EU könnte schon bald Strafzölle auf chinesische E-Autos erlassen. Obwohl Peking mit Gegenmaßnahmen droht, unterstützt SPD-Politiker Nils Schmid die Pläne.
Subventioniert China seine Autobauer, damit diese mit billigen E-Autos zu Dumpingpreisen die Weltmärkte überschwemmen? Nein, sagt Peking – die Fahrzeuge seien weltweit erfolgreich, weil sie höchsten Qualitätsansprüchen genügten. Und nur deshalb so günstig, weil das Lohnniveau in China immer noch verhältnismäßig gering ist. Mehrere westliche Regierungen sehen das anders. So kündigte US-Präsident Joe Biden vor Kurzem Strafzölle von 100 Prozent auf chinesische E-Autos an. „Sie fluten die Märkte“, warf Biden den Chinesen vor. „Das ist kein Wettbewerb – das ist Betrug.“
Auch die EU steht kurz davor, Sonderzölle auf importierte chinesische E-Autos zu erlassen. Mit einer Entscheidung der EU-Kommission wird noch vor der Europawahl gerechnet. Die deutsche Bundesregierung sieht Zölle kritisch, wird sich aber wohl nicht dagegenstemmen – auch wenn gerade Bundeskanzler Olaf Scholz die Strafmaßnahmen für keine gute Idee hält. Scholz fürchtet Gegenmaßnahmen der Chinesen, unter denen dann die deutschen Autobauer zu leiden hätten. Tatsächlich hat China bereits Zölle von 25 Prozent auf Importautos mit starken Motoren ins Spiel gebracht, vorgeblich aus Gründen des Klimaschutzes.

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