Домой Deutschland Deutschland — in German Südkoreas Ex-Präsident Yoon wegen Behinderung der Justiz verurteilt

Südkoreas Ex-Präsident Yoon wegen Behinderung der Justiz verurteilt

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Im ersten von mehreren Strafprozessen ist Südkoreas früherer Präsident Yoon Suk Yeol zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Im Hauptprozess droht ihm die Todesstrafe.
Ein Gericht in Seoul hat den früheren südkoreanischen Präsidenten Yoon Suk Yeol zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Der zuständige Richter befand Yoon unter anderem der Behinderung eines Haftbefehls, des Amtsmissbrauchs, der Fälschung offizieller Dokumente und der Zerstörung von Präsidialakten für schuldig. Die Staatsanwaltschaft hatte zehn Jahre Haft gefordert.
Yoon hatte am 3. Dezember 2024 überraschend das Kriegsrecht ausgerufen. Das Parlamentsgebäude wurde daraufhin vom Militär umstellt. Allerdings gelangten ausreichend Abgeordnete in den Plenarsaal, um Yoons Dekret abzulehnen. Im April 2025 bestätigte das Verfassungsgericht einstimmig die Absetzung Yoons. Zuvor war er als erster amtierender Präsident Südkoreas verhaftet worden; nach einer zwischenzeitlichen Freilassung befindet er sich seit Juli 2025 erneut in Haft.
Als die nationale Antikorruptionsbehörde Anfang Januar 2025 einen Haftbefehl wegen des Aufstandsvorwurfs vollstrecken wollte, ließ Yoon den Zugang zu seinem Amtssitz durch den Präsidialen Sicherheitsdienst blockieren.

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