USA zielen auf Chinas und Russlands Einfluss in Südamerika. Expertenanalyse zur Festnahme von Maduro.
Berlin – Richtet sich der Militärschlag der USA in Venezuela auch gegen China und Russland?
Nach der Festnahme des Diktators Nicolás Maduro durch amerikanische Truppen im Zuge eines Militäreinsatzes in Venezuela gibt es heftige Kritik an US-Präsident Donald Trump. Mit seinem Handeln ermutige er Russland und China, ebenfalls militärisch gegen Feinde vorzugehen und das Völkerrecht zu missachten. Ein amerikanischer Experte widerspricht: Den USA gehe es in der Venezuela-Operation auch darum, den Einfluss von Moskau und Peking zurückzudrängen, sagt Joseph Ledford, Historiker bei der Denkfabrik Hoover Institution an der Elite-Universität Stanford.
Die Trump-Regierung habe das Maduro-Regime „als Knotenpunkt aller wesentlichen Bedrohungen“ in der westlichen Hemisphäre – also in Nord- und Südamerika – ausgemacht und sei deshalb dagegen vorgegangen, so Ledford zu BILD.
US-Ölpläne in Venezuela bedrohen Russlands Wirtschaft und politische Stabilität.
Es sind ungewisse Stunden – und niemand in Venezuela weiß, was wirklich passieren wird.
Домой
Deutschland
Deutschland — in German US-Experte sicher: Trumps Öl-Plan schwächt Russland und China