Viele Überlebende schweben nach dem verheerenden Brand in Crans-Montana noch in Lebensgefahr. Die Chancen von Brandopfern auf Überleben und spätere Heilung hängen auch von der Erstversorgung und der anschließenden Behandlung ab.
Viele Überlebende schweben nach dem verheerenden Brand in Crans-Montana noch in Lebensgefahr. Die Chancen von Brandopfern auf Überleben und spätere Heilung hängen auch von der Erstversorgung und der anschließenden Behandlung ab.
Menschen mit schweren Brandwunden wie beim verheerenden Feuer im Schweizer Nobel-Skiort Crans-Montana benötigen eine besondere Behandlung. Als Erstes sollten brennende Menschen möglichst mit Decken gelöscht werden und nicht mit Wasser, sagte Paul Fuchs, Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Verbrennungsmedizin. Fuchs ist Chefarzt an den Kliniken der Stadt Köln.
Kleine Brandwunden könne man in den ersten ein bis zwei Minuten mit Wasser kühlen, um Schmerzen zu lindern. Bei großflächigen Verbrennungen führe Wasser eher zur Unterkühlung. Bei aller Hilfe sei es zudem wichtig, den Eigenschutz zu beachten, betont Fuchs — und natürlich die Rettungskette in Gang zu setzen.
Die Haut sei ein wichtiger Schutz vor Kälte und Infektionen. Die Versorgung der Patienten benötigt spezielle Raumbedingungen und Mediziner.