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Als Alexander Zverev sein nur anfangs mühsames Auftaktspiel gegen den Kanadier Gabriel Diallo erfolgreich beendet hatte, wartete auf den Vorjahresfinalisten der Australian Open noch eine kleine Zusatzschicht. Im launigen Interview mit der früheren Spitzenspielerin Andrea Petkovic sprach Zverev in der Rod Laver Arena über seine Leistung beim 6:7 (1:7), 6:1, 6:4, 6:2 und konnte sich dabei eine kleine Spitze gegen seine Kritiker nicht verkneifen.
Er sei nach dem verlorenen ersten Satz etwas aggressiver geworden, habe besser returniert und besser ins Spiel gefunden. «Das ist die Art und Weise, wie ich spielen muss», sagte Zverev. «Ich weiß das. Ich brauche keine 58 Experten, um mir das zu sagen, oder 80 Millionen Deutsche, die mir das bei jedem einzelnem Grand Slam sagen, den ich spiele.»
Spitze gegen Becker und Co.
Zverev weiß, dass er in der Heimat manchmal kritisch beäugt wird, solange er sich seinen großen Traum von einem Grand-Slam-Titel noch nicht erfüllt hat. Weil das vergangene Jahr für den Weltranglisten-Dritten insgesamt eher enttäuschend verlaufen war, hatte vor allem Deutschlands Tennis-Legende Boris Becker Kritik an Zverev geübt und unter anderem einen neuen Trainer für Zverev gefordert.
Gegen Ende des Jahres lieferten sich Zverev und Becker, die sich eigentlich lange kennen und befreundet sind, öffentlich eine kleine Privatfehde.