Extreme Minusgrade, gefrorene Waffen und erschöpfte Soldaten prägen den Winterkrieg in der Ukraine. Frost, Schnee und Eisspitzen die militärische Lage zu. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.
Stand: 01.02.2026, 06:04 Uhr
Von: Dominik Jung
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Extreme Minusgrade, gefrorene Waffen und erschöpfte Soldaten prägen den Winterkrieg in der Ukraine. Frost, Schnee und Eisspitzen die militärische Lage zu. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.
Frankfurt – Die aktuelle Extremkälte hat den Kriegsschauplatz Ukraine in eine lebensfeindliche Zone verwandelt. Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt lassen Fahrzeuge versagen, Batterien entladen sich schneller und Hydrauliksysteme verlieren ihre Funktion. Soldaten kämpfen nicht nur gegeneinander, sondern permanent gegen Erfrierungen, Unterkühlung und Schlafmangel. Schützengräben gefrieren, werden hart wie Beton und erschweren Bewegungen ebenso wie schnelle Evakuierungen Verwundeter.
Gleichzeitig erhöht der Frost die Geräuschkulisse, da knirschender Schnee jede Bewegung verrät und nächtliche Annäherungen riskanter macht. Medizinische Versorgung ist eingeschränkt, da Infusionen einfrieren und Verletzungen durch Kälte oft schwerer verlaufen, was die Moral der Truppen zusätzlich belastet.
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Deutschland — in German Extremkälte als unsichtbare Waffe im Ukraine-Krieg – mit unabsehbaren Folgen