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„Sorgen nicht angebracht“ und trotzdem Angst um deutsche Gasspeicher: Neuer Plan soll Krise abwänden

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Deutschlands Gasspeicher sind auf einem historischen Tief. Wie kann die Regierung künftig Engpässe verhindern? Ein neuer Plan könnte Abhilfe schaffen.
Stand: 02.02.2026, 18:29 Uhr
Von: Nils Thomas Hinsberger
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Deutschlands Gasspeicher sind auf einem historischen Tief. Wie kann die Regierung künftig Engpässe verhindern? Ein neuer Plan könnte Abhilfe schaffen.
Berlin – Wer in Deutschland heizt, der tut das mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit mit Gas. Laut einer Analyse des Energieversorgers 1komma5° sind es rund 56 Prozent aller Wohnungen, die mit einer Gasheizung ausgestattet sind. Entsprechend hoch ist der Bedarf am fossilen Energieträger, wenn vor der Tür eisige Temperaturen herrschen.
Genau das bringt die Bundesregierung nun in Bedrängnis. Denn wie Zahlen der Bundesnetzagentur deutlich machen, schrumpfen die Gasvorräte in der Bundesrepublik unaufhaltsam. Am 28. Januar waren die Speicher noch zu 34,41 Prozent gefüllt. Im Vergleich dazu waren es zum selben Zeitraum im Jahr 2025 noch 57,4 Prozent. Droht Deutschland das Gas auszugehen?
Zumindest nicht, wenn man auf die Aussagen der Bundesnetzagentur selbst hört. „Die Gasversorgung in Deutschland ist stabil. Die Versorgungssicherheit ist gewährleistet“, heißt es auf deren Webseite. Auch Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) glaubt nicht an eine drohende Notlage. „Wir monitoren die Lage täglich – Sorgen sind nicht angebracht“, zitiert die Tagesschau die Ministerin bei ihrer Reise nach Saudi Arabien.

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