Die Bundesregierung verwarf jüngst Vorschläge des CDU-nahen Wirtschaftsrats zu Kürzungen des Sozialstaats. Wirtschaftsweise Grimm verteidigt die Forderungen.
Stand: 08.02.2026, 19:40 Uhr
Von: Fabian Hartmann
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Die Bundesregierung verwarf jüngst Vorschläge des CDU-nahen Wirtschaftsrats zu Kürzungen des Sozialstaats. Wirtschaftsweise Grimm verteidigt die Forderungen.
Berlin – Ausgaben für sozialstaatliche Leistungen liegen in Deutschland so hoch wie in keinem anderen Land Europas: Sozialleistungen machen 40,6 Prozent der deutschen Staatsausgaben aus. Der EU-Durchschnitt liegt bei 38,9 Prozent, wie eine Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Endes 2025 (24. November) zeigte. Nun gibt es Forderungen nach Kürzungen des hierzulande breit gefächerten Sozialstaats: Vorgebracht wurden sie jüngst (1. Februar) vom CDU nahen Wirtschaftsrat.
Dafür gab es scharfe Kritik. Doch nun meldet sich die Wirtschaftsweise Veronika Grimm zu Wort: Die Ökonomin stellt sich hinter die Forderungen des CDU-nahen Wirtschaftsrats.
Im Appell nach Kürzungen des Sozialstaats brachten die Vertreter des CDU-nahen Wirtschatsrats Reformen in vielerlei Bereichen hervor: Arbeitslosengeld soll es nach ihrer Vorstellung nur noch ein Jahr lang geben, Mütterrente und Rente mit 63 sollen gestrichen werden. Stattdessen soll das Renten-Eintrittsalter „mittelfristig“ an die Lebenserwartung gekoppelt werden und so über das Alter von 67 Jahren hinaus erhöht werden.
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