Machado will zentrale Rolle bei Transition in Venezuela übernehmen
Die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado will nach der Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro per US-Militärintervention „so schnell wie möglich“ wieder in ihre Heimat zurückkehren. Das sagte sie dem Moderator Sean Hannity vom US-Sender Fox News am Montag (Ortszeit) von einem unbekannten Ort aus. Weiter sagte Machado, dass sie ein „freies Venezuela“ das Land zum „Energiezentrum“ von Nord- und Südamerika machen wolle.
Venezuela verfügt über die größten bekannten Erdöl-Vorkommen der Welt. Machado fügte hinzu, dass sie die kurz zuvor vereidigte Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez als „eine der Hauptverantwortlichen für Folter, Verfolgung, Korruption und Drogenhandel“ halte.
Die USA hatten in der Nacht auf Samstag einen Angriff von Elitetruppen gegen Venezuela ausgeführt und den links-autoritären Machthaber Nicolás Maduro und dessen Frau gefangen genommen. Dem Staatschef soll in den USA wegen „Drogenterrorismus“ der Prozess gemacht werden. Bei einem ersten Gerichtstermin am Montag in New York plädierten Maduro und Flores auf nicht schuldig. Maduros bisherige Stellvertreterin Delcy Rodríguez wurde am Montag als Übergangspräsidentin des südamerikanischen Landes vereidigt.